So kommen Sie zu Ihrem Schönheitsschlaf

Kurbeln Sie die Melatoninproduktion an. Laut der WHO (Weltgesundheitsorganisation) ist Stress eine der größten Bedrohungen für unsere Gesundheit, auch weil dauerhafte Anspannung unser Schlafverhalten stört. Um müde zu werden und tief schlafen zu können, brauchen wir das Schlafhormon Melatonin. Melatonin gehört zu den Neurotransmittern, die der Entspannung und Regeneration dienen.

Während Sie schlafen ist Ihr Körper fleißig

Schlaf ist besonders wichtig, um gesund und leistungsfähig zu sein und auch so auszusehen. Viele lebenswichtige Prozesse im Körper sind nur während dem Schlaf möglich. Dabei kommt es auf die Qualität und Dauer Ihres Schlafes an. Können Sie die Tiefschlafphase voll auskosten, regeneriert sich Ihr Körper am besten.

Das Stresshormon Cortisol raubt uns den Schlaf

Damit in der entscheidenden Tiefschlafphase, Wachstumshormone wie Somatropin intensiv ausgeschüttet werden und wichtige Reparaturarbeiten verrichten können, muss der Einfluss des Melatonins, beträchtlich höher sein als der des Stresshormons Cortisols. Andauernder Stress verhindert das und wir werden am Ein- und Tiefschlafen gehindert. Tageslicht und zu grelles Kunstlicht, hemmen die Melatoninproduktion zusätzlich. So wird ausreichender Schlaf schnell zu einem Wunschtraum.

Schlafmangel verändert die Gene negativ

Die unmittelbaren Auswirkungen von Schlafmangel kennen wir alle. Wir sind müde, erschöpft, manche reizbar und unkonzentriert. Auch die Immunabwehr kann geschwächt sein. Dem chronischen Schlafmangel werden Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Gedächtnisschwächen und Übergewicht zugeschrieben.
Leiden wir über längere Zeit an Übermüdung, geschehen tief greifende Veränderungen in unserem Körper. Bis zu 711 Gene werden negativ beeinflusst, weniger gute Geneigenschaften aktiviert und Positive leider teils ausgeschaltet. Darunter Abschnitte, die für Immunreaktionen und gegen entzündliche Prozesse sowie Stressreaktionen tätig werden. Das alles zeigt eindrücklich; schlafen wir besser und lange genug, fühlen wir uns fitter, sind gesünder und das können wir sehen. Ausgeschlafen werden wir von anderen attraktiver wahrgenommen – und das Wohlfühlgewicht rückt in greifbare Nähe.

Eine kleine Drüse mit großer Wirkung

Die Zirbeldrüse im Zentrum des Gehirns ist winzig und dennoch außerordentlich wichtig für unsere körperliche und geistige Gesundheit. Sie steuert die innere Uhr und reguliert den Schlaf. Lässt die Zirbeldrüse in ihrer Funktion nach, setzt der physische und psychische Alterungsprozess ein. Mit sinkender Tätigkeit der Zirbeldrüse, sinkt auch automatisch der Melatoninspiegel.
Die moderne Lebensweise lässt kaum noch einen natürlichen Lebensrhythmus zu. Künstliche Lichtquellen machen für den Körper die Nacht zum Tag. Mangelndes Sonnenlicht und eine unzureichende Nachtruhe machen der Zirbeldrüse zu schaffen und beeinträchtigen sie in ihrer Tätigkeit. Hinzu kommen hohe Belastungen durch Toxine, die in der Zirbeldrüse eine Verkalkung auslösen.

So unterstützen Sie die Produktion des Schlafhormons

  • Täglich 2 – 2,5Liter stilles Wasser oder Kräutertee helfen den Nieren die gelösten Toxine auszuscheiden
  • Mit eiweißreicher Ernährung steigt der Gehalt der Aminosäure Tryptophan, aus der wieder Serotonin und daraus wiederum Melatonin hergestellt wird.
  • Bananen, Thunfisch, Geflügel, Möhren, Tomaten und Nüsse, regen ebenfalls die körpereigene Melatonin-Produktion an.
  • Ein voller Magen jedoch verhindert die Wirkung von Melatonin.
  • Alkohol lässt zwar zuerst besser einschlafen, löst jedoch meist nach 3 Stunden einen Mini-Entzug aus, der im Körper beim Entgiften Herzklopfen und Unruhe verursacht.
  • Schlafen Sie kühler: Eine Studie des Neurologen Dr. Christopher Winter, leitender Arzt für Neurologie und Schlafmedizin in Charlottesville im US-Bundesstaat Virginia, belegte, dass Schlafen bei 15 bis 19 Grad Zimmertemperatur hilft, das Schlafhormon Melatonin auszuschütten.

Gesunder Schlaf beginnt bereits am Tag

Geben Sie Ihrem Körper einen Grund müde zu sein

Bewegung und moderates Training bauen effektiv das Stresshormon ab und machen angenehm müde.

Sehen Sie rot

Rote Lichtanteile haben einen positiven Effekt auf unsere Schlafbereitschaft. Dimmen Sie, bereits Stunden vor dem Zubettgehen, das Licht und verbringen Sie Ihre Zeit nicht vor dem Bildschirm. Lässt es sich nicht vermeiden, verwenden Sie eine der kostenlosen Apps, die das blaue Licht des Bildschirms filtern.

Legen Sie Gedanken beiseite

Wenn die Gedanken nicht aufhören zu kreisen, lassen Sie den Tag einmal Revue passieren. Oder schreiben Sie die Erlebnisse auf und machen Sie einen Haken dran.
Jetzt ist die Zeit der Ruhe.